Feurig und lecker – das Chili con Carne erfreut sich nicht nur unter Fans scharfer Küche großer Beliebtheit. Denn das Tex-Mex-Gericht aus dem Süden der USA lässt sich sowohl einfach kochen als auch ebenso einfach variieren. Aber was macht eigentlich ein echtes Chili con Carne aus?

Ein Blick aufs Original:

Zum Nachkochen von Chili von carne könnt ihr heutzutage hunderte verschiedene Rezepte finden, die sich alle in kleinen Details unterscheiden. Ich möchte euch jetzt aber erst einmal erklären, was es für das Chili con Carne Originalrezept braucht:

  • 500g Rindfleisch (gehackt oder in Würfel geschnitten)
  • eine kleine Zwiebel
  • ab 3 Chilischoten (je nach Schärfegrad)
  • zwei Knoblauchzehen
  • ca. 100ml Rinderbrühe
  • ein wenig brauner Zucker (nicht mehr als ein Teelöffel)
  • einen Teelöffel Oregano
  • eine Priese Kreuzkümmel
  • eine Priese Cayennepfeffer
  • etwas Öl, Salz und etwas Stärke beispielsweise in Form von einem Löffel Maismehl.

So kocht ihr das Chili con Carne Originalrezept

Los geht das Kochen mit der Schnibbel-Arbeit. Zunächst müsst ihr das Rindfleisch, wenn nicht schon so gekauft, kleinschneiden.

Wer sich die Schneiden ersparen möchte, der nimmt wie ich einfach Hackfleisch, das geht genauso gut. Die Zwiebeln werden einfach wie gewohnt geschält und in kleine Stücke geschnitten, bei den Chilischoten müsst ihr nur den Strunk wegschneiden und die restliche Schote dann in kleine Ringe unterteilen. Die Knoblauchzehen werden ebenfalls geschält und können dann weggestellt werden, wenn ihr sie später auspressen möchtet. Ich persönlich bevorzuge aber die Variante, den Knoblauch zum Beispiel mit einem Zwiebelschneider kleinzuhacken, weil dann weniger vom Knoblauch verloren geht.

Nach dem Schneiden folgt dann das eigentliche Kochen. Hierbei bratet ihr zunächst das Rindfleisch in einem weiten Topf mit dem darin erhitzten Öl auf hoher Hitze an. Wenn das Fleisch leicht Farbe gewinnt, kommen die Zwiebeln dazu und werden angebraten, bis sie glasig sind. Dann folgen Knoblauch und die Zwiebelringe und ihr dreht die Hitze auf eine mittlere Stufe runter. Nach ca. 2 Minuten wird die Fleisch-Chili-Mischung dann mit der Brühe abgelöscht und mit den Gewürzen nach Bedarf abgeschmeckt.
Wenn das Chili wieder zu kochen anfängt, dreht ihr die Hitze auf eine niedrige Stufe runter und lasst das Ganze bei geschlossenem Decke ungefähr anderthalb Stunden lang vor sich hinköcheln. Zwischendurch das Umrühren und Abschmecken nicht vergessen.
Zum Schluss kommt noch die Stärke ins Chili, damit es sich binden kann und eine etwas dickflüssige Konsistenz bekommt. Fertig ist euer Chili con Carne!

Variationsmöglichkeiten:

Wenn euch die ursprüngliche Version vom Chili con Carne nicht zusagt, könnt ihr euer Gericht nach Belieben auch verändern. So ist besonders in Europa verbreitet, dass zu dem Gericht eine Dose Kidneybohnen gerührt wird, obwohl das so nie im Chili con Carne Originalrezept zu finden wäre. Wenn ihr kein Maismehl habt, könnt ihr zum Anbinden auch zwei bis drei Tomaten nehmen. Diese müsst ihr nur schälen, kleinschneiden und von ihren Kernen befreie. Die Tomatenstücke werden einfach mit der Brühe unter das Chili gemischt und dicken das ganze dann selbst etwas an, außerdem geben sie dem Chili eine weichere Note. Für den richtigen Texas-Flair könnt ihr natürlich auch Barbeque- oder Worcester-Soße zu eurem Chili geben, passt hierbei aber auf, dass ihr davon nicht zu viel nehmt, da der Soßengeschmack nicht den des Chilis überlagern soll.

So, jetzt braucht ihr nur noch einen großen Topf für euer Chili und es kann los gehen!