Chili löst bekanntlich einen Schmerz- bzw. Hitzereiz in den Mundschleimhäuten von Menschen aus. Deshalb wird in Mitteleuropa weitestgehend darauf verzichtet und nur zaghaft mit beispielsweise Cayennepfeffer gewürzt, welcher aus getrocknetem und gemahlenem Chili gewonnen wird.

Cayennepfeffer entfaltet sein vollkommen eigenes Aroma und stellt keinen Vergleich zu schwarzem Pfeffer dar. Dieser weist übrigens keine Verwandtschaft zu Cayennepfeffer auf und auch die Wirkung von Cayenne beweist, warum dies der Fall ist: Cayennepfeffer lindert nämlich Überlieferungen zufolge u.a. rheumatische Beschwerden und selbst in der heutigen Zeit findet Cayennepfeffer in der Medizin Anwendung. Und zwar dort, wo es die wenigsten erwarten: Bei der Herstellung von Pflastern, in denen der Pfeffer der Muskelrelaxation dient! Ist die hauptsächliche Intention hingegen eine Gewichtsreduktion, eignet sich das Essen von Chili auch außerordentlich gut.

Vor nicht allzu langer Zeit gab es wissenschaftliche Studien, die belegen, dass durch den Verzehr von Chili der Insulinspiegel um ca. 30% gesenkt wird. Da Insulin dem Körper das Signal gibt Fett einzulagern ist offensichtlich, wie groß die Rolle von Chili ist, wenn es um das Thema Abnehmen geht. Denn durch die Verringerung des Insulins wird das Fett auf einem anderen Wege abgebaut bzw. abtransportiert.

Wie Chili aufgenommen wird, ist jedem selber überlassen, schließlich sind die Möglichkeiten variationsreich: Ob als fruchtig-scharfe Chili-Soße oder in Form von Chili-Gummibärchen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!