Das sich Chilis und das darin für die Schärfe sorgende Capsaicin positiv auf die Gesundheit auswirken können, ist schon länger bekannt. Aber ist chili gesund? Der Focus online berichtet nun unter Bezugnahme auf eine Studie der Chinese University of Hong Kong von der positiven Wirkung von Capsaicin auf die Herzgesundheit. Ich finde diesen Bericht sehr interessant, ihr könnt den Artikel hier abrufen.

Hier ein paar Details:

Hamster, die zusätzlich zu einer cholesterinreichen Nahrung Capsaicin und ähnliche Substanzen erhielten, hatten weniger schädliches LDL-Cholesterin im Blut als eine Vergleichgruppe ohne diese Stoffe.  LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) gilt als schädliches Cholesterin, da es einer der Hauptrisikofaktoren für Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“) gilt.

Das positive HDL-Cholesterin (HighDensity Lipoprotein) wurde durch das Capsaicin nicht beeinflusst. Das ist doch schonmal ein sehr interessanter Hinweis darauf, dass Chili gesund sein kann (eventuell).

Außerdem gab es in der Studie Hinweise auf die Verringerung von Ablagerungen in den Blutgefäßen, welche zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen können. Alles in allem eine sehr interessante und lesenswerte Studie!

Natürlich sind Chilis damit kein Ersatz für Medikamente oder eine Rechtfertigung für eine ansonsten ungesunde Ernährung. Sie können aber einen kleinen Beitrag zur allgemeinen Verbesserung der Gesundheit leisten. Und wie bei allem gilt auch hier natürlich: zu viel ist nie gut. Also stellt bitte nicht euren kompletten Ernährungsplan um, nur weil ihr hier bei mir von dieser Studie gelesen habt.

Aber zumindest ungesund scheinen Chilis nicht zu sein!