In letzter Zeit hört man in den verschiedensten Zusammenhängen immer wieder von „Chipotle“. Doch was ist das überhaupt? Bei Chipotle handelt es sich um Chili-Schoten, die relativ viel Fruchtfleisch haben. Diese kann man nicht durch das Trocknen konservieren. Deshalb räuchert man sie, damit Sie länger haltbar bleiben. Diese scharfe Spezialität kommt vorrangig aus Mexiko, wo auch die besondere Räuchermethode in Hohlräumen in der Erde erfunden wurde. Eigentlich kann man alle Chilis, die geräuchert wurden, als Chipotle bezeichnen. Allerdings versteht man darunter gewöhnlich die rotgereiften Jalapenos.

Chipotles verwendet man zum Würzen von Speisen, wenn man neben dem scharfen Geschmack auch eine rauchige Note erreichen möchte. Diese Geschmacksrichtung kennen wir Deutschen vor allem aus dem mexikanischen TexMex. In gut sortierten Supermärkten bekommt man Chipotles entweder als Schoten in getrockneter Form oder als Pulver. Mit dem Chipotle-Pulver kann man gut Saucen, Fleisch oder Gemüsebeilagen würzen, da es leicht dosierbar ist.

Ganze Schoten lässt man gewöhnlich vor der Verwendung in Wasser wieder aufquellen. Man kann sie dann ganz einfach aufschneiden. Allerdings sollte man hier sehr vorsichtig sein, denn diese Chilis sind ziemlich scharf. Im Ganzen verwendet kann man sie schnell überdosieren. Wenn man die getrockneten Chilis aufbewahren möchte, sollte man sie unbedingt luftdicht verschließen und an einer dunklen Stelle aufbewahren.

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