Chilis vereinen sehr viele gesunde Stoffe auf sich. Sie haben sogar einen wesentlich höheren Anteil an Vitamin C als beispielsweise eine Orange. Deshalb ist es auch wichtig, regelmäßig Chilis zu essen, um Infektionserkrankungen vorzubeugen. Wichtig ist dabei allerdings, dass man frische Schoten isst – beim Trocknen gehen leider viele der gesunden Nährstoffe verloren. Aber auch noch andere Vitamine sind in Chilis enthalten, wie beispielsweise die Vitamine B1, B2, B6 und B12. Besonders ist das häufig enthaltene Vitamin P, das in keiner anderen Gemüseart vorhanden ist. Auch Vitamin A ist mit von der Partie – vor allem in roten Chilischoten. Dieses benötigt der Körper, um die Sehkraft zu erhalten und um sich vor Infektionen zu schützen.

Das Gerücht, dass Chilis die Verdauung anregen, hält sich ja vielerorts hartnäckig. Es handelt sich dabei nur um die falsche Formulierung für ein Phänomen, das es tatsächlich gibt. Eine Chilischote schafft es natürlich nicht, den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Allerdings ist in Chilis der Stoff Capsaicin enthalten. Dieser regt beim Kauen den Speichelfluss an, wodurch auch ein schwer verdauliches Essen im Magen schon durchgeweichter ankommt. Im Magen werden durch das Capsaicin mehr Magensäfte gebildet. Dieser Effekt sorgt dafür, dass wir das Gefühl haben, dass wir schneller verdauen würden.

So können sich Chilis gesund auf unsere Gesundheit auswirken. Es ist deshalb gut, wenn man Chilischoten am besten täglich auf den Speiseplan setzt.

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