Woher die Schärfe der Chilis kommt

2. August 2009 | 1 Kommentar

Der Pfiff der Chilis liegt zweifelsfrei in der Schärfe. Aber warum eigentlich? Mutter Natur lag es sozusagen am Herzen, jedem Lebewesen eine Abwehrfunktion zu geben. Während ein Kaktus Stacheln und eine Rose Dornen hat, setzte die Natur bei den Chilis auf die schärfere Variante. Durch die Schärfe sollte sich die Schote vor den verschiedenen Feinden schützen und sich ungehindert weiter vermehren können.

In den Chilis befindet sich die Substanz Capsaicin. In Hinblick auf die Chemie sind es jedoch mehrere Faktoren, die für die Schärfe der Chilis verantwortlich sind. Vielmehr ist es eine Aneinanderreihung der verschiedensten Substanzen und chemischen Verbindungen, die sich in ihrer Gesamtheit in der Plazentawand und den Scheidewänden befinden.

Während die Schärfe-Substanz Capsaicin zum einen farblos ist, ist sie zum anderen überaus robust. Weder durch das Erhitzen, noch durch das Einfrieren kann man die Chilis von ihrer Schärfe befreien. Nur wenn man vor der Zubereitung das Innere der Chilis entfernt, kann sich die Schärfe unterbinden lassen. Heute kann zwischen zahlreichen Varianten der Chilis unterschieden werden, von denen einige auch ausschließlich durch Züchtungen entstanden sind. Die einzelnen Arten der Chilis sind mit einem unterschiedlichen Schärfegrad ausgestattet, der durch die Menge des Capsaicins geprägt wird. So wurde speziell die Paprika während der Züchtungen von dem Capsaicin und somit auch von der Schärfe befreit.

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Ein Kommentar

  1. reddevil sagt:

    kommt es beim chili essen auf die menge der gegessenen chili an????

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